Wir stellen vor: :agile accelerator – accelerator und seed-investor von E.ON

Wir sprachen mit Vaiva Seskeviciute, die Kommunikations-Managerin des Unternehmens

Vaiva Seskeviciute ist schon seit Anfang 2016 auf dem EUREF-Campus und seit zwei Jahren bei :agile. Sie pendelt zwischen den Standorten Berlin und Düsseldorf und ist natürlich auch häufig in der Essener Unternehmenszentrale.

Auf dem Berliner EUREF-Campus gibt es für :agile sehr viele Kooperationspartner. Es ist der ideale Standort, wenn es um Start Ups geht und um Innovationen in die Zukunft. Accelerator beschreibt per Definition eine Institution, die Startups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft. Wörtlich übersetzt heißt Accelerator Beschleuniger. Und genau das ist der Idealfall, nämlich eine Innovation durch Unterstützung und Förderung voranzubringen. „agile“ steht für „advanced group for innovation and learning in E.ON“ was so viel wie:  „Fortgeschrittene Gruppe für Innovation und Lernen in E.ON“.

Es fing alles im Sommer 2013 damit an, dass E.ON den eigenen Mitarbeiter die Möglichkeit geben wollte, ihre Ideen für Geschäftsmodelle, die einen Energiebezug hatten, zu verwirklichen. Daraus entwickelte sich sehr bald ein Programm, das auch externe Unternehmen einbezog. Wie im Namen schon deutlich gemacht, werden Start Ups gesucht, die nicht erst anfangen und noch bei Null stehen, sondern schon erste Piloten laufen haben, aber sich noch in der Entwicklung befinden kann.

Durch verschiedene Plattformen und Veranstaltungen entsteht der Kontakt zwischen den Start Ups und agile. Allein 2018 hat das Unternehmen europaweit und in Israel über 600 Start Ups gescoutet, ein immenser Aufwand. Pro Jahr starten bei :agile 3 Startupklassen mit im Durchschnitt 5 Startups. Gerade beginnt für die neue Klasse wieder die heiße dreimonatige Phase, in der sie 22.000 Euro, Trainings, Coaching und E.ON Kontakte bekommen, um ihr Geschäftsmodell weiter zu entwickeln. Sie werden dabei u.a. von technischen Experten aus dem Konzern und Buddies aus dem :agile Team begleitet, mit dem Ziel  einen gemeinsamen Piloten mit dem Business aufzusetzen. Beim Demo-Day wird dann präsentiert, was man gemeinsam erreicht hat.

:agile bietet den Startups das E.ON Expertenwissen und Netzwerk und wenn nötig auch  die Kundenbasis, um gemeinsam mit den Startups im Anschluss an die Accelerator-Phase ihren Service bzw. ihre Lösung  zu pilotisieren.

Nach der Acceleration Phase bietet E.ON :agile den Start Ups verschieden Formen der  Zusammenarbeit: Kooperation, Wandeldarlehen, bezahlte Piloten, Investment, um nur ein paar zu nennen.

Alles in allem ist der Weg zum Erfolg lang und aufwendig. Aber nur so entstehen die vielen neuen nützlichen Ideen, die unser Leben einfacher und besser machen. Die Vorteile, die E.ON in der Kooperation mit Startups sieht sind vielfältig: Startups sind vor allem auch Speedboote, die Innovation in den Konzern bringen und über gemeinsame Piloten dazu beitragen, den Kunden noch bessere Services und Lösungen anzubieten.