Future Mobility 2019 auf dem EUREF-Campus

Zwei Tage, drei Bühnen, 85 Sprecher und 1500 Teilnehmer: das war der Future Mobility Summit 2019

Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner eröffnete den zweitägigen Kongress am 8. April im Gasometer. Traf man sich die ersten Jahre mit rund 200 Experten aus dem Mobilitätsbereich im Verlagshaus des Tagesspiegels, so konnte in diesem Jahr ein neuer Rekord mit 2.000 Anmeldungen verzeichnet werden. 98 Referenten aus Politik, Wirtschaft und Industrie versammelten sich auf dem EUREF-Campus, das Who is Who der Branche, um über die neuesten Entwicklungen zu debattieren und zu diskutieren.

Für die gastgebende EUREF AG begrüßte Vorstandsmitglied Karin Teichmann die Teilnehmer. Der EUREF-Campus ist ein „echter Zukunftsort“, ein „Reallabor der Energie- und Mobilitätswende“ und immer ein kleines Stück den anderen voraus.

Mobilität und Logistik von morgen sind sauber und klimafreundlich, so lautete die Botschaft im Vortrag von Verkehrsminister Andreas Scheuer. Der Individualverkehr, so Scheuer, werde ersetzt durch individuale Mobilität. Das heißt nicht, dass das Auto auf absehbare Zeit überflüssig wird oder ganz verschwindet. Scheuer setzt auf Poolsysteme, auf neue Mobilitätsformen und auch auf eine Vernetzung zwischen Stadt und Land. Scheuer will mehr Mobilität bei weniger Verkehr. Wenn es gelänge, eine zweite Person auf den freien Platz in einem Auto mitzunehmen, würde das den Verkehr in Spitzenzeiten um 40 Prozent reduzieren. Scheuer machte deutlich, dass er nicht allein auf Elektromobilität setzt so wie es VW-Chef Herbert Diess fordert.

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