Gemeinsam Haltung zeigen – das war der „Campus der Vielfalt“
Wie schaffen wir echte Chancengleichheit? Wie machen wir Vielfalt sichtbar? Und wie gelingt es, aus Haltung konkrete Veränderung entstehen zu lassen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der diesjährige „Campus der Vielfalt“ auf dem EUREF-Campus Berlin.
Aus einem internen Format der GASAG-Gruppe wurde in diesem Jahr erstmals ein campusübergreifender Austausch für die gesamte EUREF-Community – ein starkes Zeichen für mehr Dialog, Sichtbarkeit und gemeinsames Lernen rund um Vielfalt. Vielen Dank an die GASAG-Gruppe für die Initiative und die gemeinsame Umsetzung auf dem EUREF-Campus Berlin. Gemeinsam wurde diskutiert, zugehört und weitergedacht – mit dem Ziel, Vielfalt nicht nur sichtbar zu machen, sondern aktiv zu gestalten.
Vielfalt braucht Räume für Austausch
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig offene Räume für Dialog, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen sind. Impulse dazu kamen unter anderem von Claudia Rathfux, die über Privilegien und Chancengerechtigkeit sprach, Kati Nadje zur Bedeutung offener Dialogräume sowie Silke Alsweiler-Lösch zur Relevanz von Sichtbarkeit und Vorbildern.
Gerade die unterschiedlichen Perspektiven machten deutlich: Vielfalt entwickelt sich nicht von allein. Sie braucht Aufmerksamkeit, Strukturen und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen.
Warum Role Models so wichtig sind
Ein besonderer Schwerpunkt des „Campus der Vielfalt“ lag auf den persönlichen Erfahrungen und Einblicken der eingeladenen Role Models. Denn Vorbilder schaffen Sichtbarkeit, geben Orientierung und machen Mut, eigene Wege zu gehen. Sie zeigen, dass Vielfalt nicht abstrakt bleibt, sondern im Arbeitsalltag gelebt werden kann.
Mit Offenheit und ehrlichen Erfahrungsberichten gaben die Role Models wichtige Impulse:
- Danijela Beznec-Pedazzo (DB Engineering & Consulting) sprach über Bias, Mentoring und den Mut, einfach anzufangen.
- Vera Holzmeister und Stefan Hadré (GASAG-Gruppe) teilten ihre Perspektiven zu Verbündeten, Job-Sharing und verantwortungsvoller Führung.
- Charlotte Ritter (inno2grid GmbH) sprach über messbare Ungleichheit und Austausch als wichtigen Hebel für Veränderung.
- Denise Streichardt (DB Systel GmbH) brachte es auf den Punkt: Vielfalt ist nicht nur bunt, sondern Arbeit, Haltung und Konsequenz.
Die persönlichen Geschichten und konkreten Erfahrungen machten deutlich, wie wichtig Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung für gelebte Vielfalt sind.
Ein Format mit Zukunft
Ein besonderes Signal für die Zukunft gab es bereits während der Veranstaltung: Denise Streichardt von der Deutschen Bahn sprach eine Einladung für den nächsten „Campus der Vielfalt“ im Jahr 2027 aus. Damit wird die Idee eines gemeinschaftlich getragenen Formats über Unternehmensgrenzen hinweg weitergeführt.
Die Diversity-Bank geht auf Wanderschaft
Auch über den Veranstaltungstag hinaus soll der Austausch weiter sichtbar bleiben: Die Diversity-Bank macht sich weiterhin auf den Weg über den gesamten EUREF-Campus. Die Community ist herzlich eingeladen, sich die Bank auszuleihen, Haltung zu zeigen und Gespräche über Vielfalt weiterzutragen.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, Speaker:innen, Role Models und Partner:innen für diesen wichtigen Austausch und das gemeinsame Zeichen rund um den Diversity Day. Denn: Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle.
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