Masken made in Germany

Immer häufiger gehören Masken tragende Menschen auch bei uns zum Stadtbild. Neben den handelsüblichen Masken, wenn es überhaupt welche gibt, haben sich viele Menschen inzwischen ihre eigenen Exemplare gebastelt und genäht. Die benötigten Mengen können an der heimischen Nähmaschine natürlich nicht produziert werden. Noch sind wir auf Lieferungen aus China, die uns bestenfalls erreichen, angewiesen. Das zu ändern hat sich das 2014 in Aachen gegründete Produktentwicklungs-Unternehmen PEM Motion, das neuerdings auch einen Standort auf dem EUREF-Campus hat, zur Aufgabe gemacht.

Das Besondere daran ist nicht nur, dass die Masken in Deutschland produziert werden, sondern sie sind auch wiederverwendbar. Die Maske kann nach dem Gebrauch gereinigt und anschließend mit einem neuen Filtervlies weiterverwendet werden. Sie erfüllt die gängigen Hygienestandards und ist gleichzeitig ressourcenschonend, während die bisherigen Masken häufig nach dem einmaligen Gebrauch in Gänze entsorgt werden.

Dank wechselbarem Filtervlies kann die Maske flexibel verwendet werden.

„Wir sind bereits mit einigen Produzenten im Austausch“, sagt Dr. Christoph Deutskens, CEO bei PEM Motion. Schon in den nächsten Tagen werden die Masken verfügbar sein. Abgegeben werden die Masken in Verpackungseinheiten von mindestens 10.000 Stück.

Parallel wird für die Maske ein Schnelltest als filtrierende Halbmaske nach Schutzklasse FFP2 angestoßen, sodass in den kommenden Wochen die Maske auch für die medizinische und pflegerische Anwendung zur Verfügung steht. Der Grundkörper der Maske kann z.B. mittels Dampfsterilisation im Autoklav bei 21 oC für die medizinische Mehrfachnutzung gesäubert werden.

Auch für Privatpersonen wird es die Möglichkeit geben, die Masken z.B. über den regulären Handel zu beziehen. Geprüft werden außerdem bereits Kooperationen mit Apotheken etc. Großkunden können schon jetzt ihre Bestellung aufgeben: maske@pem-motion.com.

Maske PEM Motion